GESTÜT NEUENBROOK

Unser Konzept: So viel Leistung bei so wenig Stress wie möglich.

Das bietet der Shagya-Araber und das wollen wir auch den Kunden unseres Gestüts bieten.


20-30 PFERDE (eigene Pferde)

FARBIGE ZUCHT (elegante, dunkle Jacke)

10 ha WEIDEN (Pflege durch Kühe)

RAUFUTTER (selbstgewonnen)


Als Pferdekäufer, Reitschüler oder Einsteller sollen Sie unsere entspannte, familiäre Atmosphäre genießen können. Im Wohlfühlmodus auf unkomplizierten Pferden einfach gut reiten.

Wir sind, mit unseren 20-30 Pferden, eines der größten Shagya-Gestüte in Deutschland und eines der Wenigen, die gezielt farbige Shagyas züchten.

Farbige Pferde mit wenig Abzeichen wurden bereits bei Gründung der Zucht bevorzugt. Nur für das Kaiserhaus wurden zu Repräsentationszwecken einige besonders qualitätsvolle Schimmel gewünscht.

Schimmelstuten werden bei uns bevorzugt mit farbigen Hengsten gepaart. Heute überwiegt in der Rasse, mit ca. 70-80% die Farbe Schimmel. Bei gleicher Qualität ziehen wir farbige Anpaarungen vor. 

Das Anliegen des Gestüts ist es, nicht nur die einzigartigen Gebrauchseigenschaften der Shagyas, gerne in eleganter dunkler Jacke, zu bewahren, sondern auch ihre legendäre Härte und Robustheit und vor allem ihr sanftes, rücksichtsvolles Wesen. Dies spielt bei der Auswahl der Zuchtpferde eine entscheidende Rolle und schlägt sich in unserer Zucht nieder.

Auf 13 ha Weiden, bei Tag und Nacht dem Wetter ausgesetzt und im Winter in unseren Offen- und Laufställen, entwickeln die Jungpferde nicht nur ihren Bewegungsapparat, ihr Herz-Lungen-System und Sozialverhalten optimal, sondern auch ihre Widerstandskraft.

Betreuung durch Tierarzt und Hufschmied von Anfang an sind eine Selbstverständlichkeit.

Unser Futter basiert auf selbst geworbenem Rauhfutter bester Qualität mit den nötigen Vitamin- und Mineralzugaben. 

Junge Pferde mit Kraftfutter schnell verkaufsfertig zu treiben, lehnen wir komplett ab, da dies zu mangelhafter Haltbarkeit von Knochen und Sehnenapparat im späteren Reitpferdeleben führen kann. 

Unsere Jungpferde dürfen wie Jungpferde aussehen und bekommen 4-5 Jahre Zeit für eine gesunde, natürliche Entwicklung. So können wir den Grundstein für ein langes, gesundes Reitpferdeleben legen. 

Vorgeschichte:

Wie die meisten anderen Shagya-Freunde, kam ich nicht durch spektakuläre Shows, blumige Medienberichte oder smartes Marketing zum Shagya. Ich wurde bei einer zufälligen Begegnung von den Gebrauchseigenschaften eines Pferdes begeistert, dass sich dann als Shagya-Araber entpuppte.

 

Als junges Mädchen hielt ich unsere Ponys auf einer Weide. Diese teilte ich mir mit der Stute einer BekanntenDiese Stute bekam ein Fohlen, das mit seinen herrlichen Bewegungen fortan durch meine Phantasie schwebte bzw. trabte.

 

Inzwischen in Ausbildung, frisch verheiratet, und als ich gerade alle verfügbaren Mittel in eine neue Küche investiert hatte, wurde mir die inzwischen fast 3 jährige Stute zum Kauf angeboten - Ungesehen wurde SHERIFA von den letzten Groschen gekauft und im Februar bei Glatteis in einen Viehtransporter gebeten.

 

Vor lauter Aufregung vergaß ich den Führstrick und so schlitterte ich als neue, stolze Besitzerin, schwanger und auf Straßenschuhen, mit dem rohen Jungpferd am Halfter bei Glatteis über den für das Pferd fremden Hof zwischen Kühen und Maschinen, auf die neuen Box zu. Sherifa machte alles mit, als wäre sie ein alter Hase und hätte das schon hundert Mal gemacht. So etwas erlebt man nicht jeden Tag!

Und da die junge Dame auch eine sehr gute Bewertung vorweisen konnte, ging sie zunächst in die Zucht. 

Zwölfjährig wurde sie dann von ein paar Nachbarmädchen im gleichen Alter, die ebenso wenig Reiterfahrung hatten wie das Pferd, geritten - einfach so ...

Das meisterte sie genauso gelassen und verantwortungsvoll, wie die Aufzucht ihrer Fohlen oder jenen fachlich zweifelhaften Transport.

Shagya-Araber Stute
Stammstute SHERIFA ShA auf der Altstutenschau

Mir wurde klar: Das war das "Pferd für alle Fälle" - schön, bewegungsstark, edel, lieb, vernünftig, robust, handlich und alltagstauglich.

Ein Pferd, wie es sich jeder wünscht! Und von genau dieser Rasse hatte kaum jemand etwas gehört, und es gab immer weniger davon? - Das konnte doch nicht sein!


Aus der einen Stute wurde ein Gestüt

und der Rest ist Geschichte ... 


Wir hören gerne von Ihnen und freuen uns nach Voranmeldung jederzeit über einen Besuch.

 

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.